Ich sitze auf einem Fels am Strand. 
In Italien.
Beobachte meine 3 Jungs. 
Wie liebevoll sie gerade miteinander sind.
Wie verbunden.

Und eine Welle der Dankbarkeit, des Stolzes und tiefer Erfüllung durchflutet mich.
Ich denke daran, wie es vor 6 Jahren war. 

Ich war kurz davor mir meinen Kids das Leben zu nehmen.
Ich war ein nervliches Frack. 
Mein größter Traum- ein glückliches Familienleben zu erfahren- war gescheitert.
Ich hatte mich dafür fast selbst aufgeopfert. 

Die Trennung und all das – mehr als schwierig.
Der Schmerz zerreißend.
Die Überforderung maximal.
Und ich wollte aufgeben.
Trotz 3 kleiner Kinder.

Ich hatte zwar gerade nach vielen Kämpfen meinen Kassensitz als Psychotherapeutin ergattert, wurde jedoch kurz darauf alleinerziehend und konnte kaum arbeiten.
Du weißt ja, wie das ist. Mit kleinen Kids.
So ungefähr von Oktober bis Mai war immer einer krank.
Keine Großeltern da. Keine Tante. 
Meine damals beste Freundin hatte ich verloren, weil ihr das alles zu heftig war.

Ich steckte mein ganzes Geld ins „Überleben“.
100te von Therapien und Heilsessions für mich (und meine Kids).
Babysitter und Haushaltshilfe, um zu arbeiten. 
Keine Urlaube. Keine Extras. 
Ich lernte Hilfe anzunehmen.
Meinen Perfektionismus 
über Bord zu werfen und mich strikt zu fokussieren, auf das Wesentliche. 
20h ging ich mit den Kids ins Bett. 
Da mein jüngster, bis er 7 Jahre alt war, massive Schlafprobleme hatte, war ich jede Nacht mindestens 2 Stunden wach. 

In dieser Zeit habe ich zig (Fieber-/Epilespie) Krämpfe meines Sohnes begleitet, für Integration gekämpft,
zig Therapien und Arztbesuche und Klinikaufenthalte gehabt und dann zum Glück einen Pflegegrad 3 ergattert,
Corona mit 3 Kids alleine in Quarantäne „überlebt“
einen anderen Sohn mit seiner Angststörung begleitet,
in einer Mutterkindkur wegen Corona abgebrochen,
Gerichtsstreits gewonnen,
meine Traumwohnung erkämpft und
angefangen meine Praxis auf Gruppentherapien umzustellen
um meine zeitlichen Ressourcen zu schonen. 

Es war tough. 
Es war hart.
Und meine größte Lernschule. 
Für die ich heute unglaublich dankbar bin. 

.

Durch all das haben mich 2 Dinge getragen:

1. Meine Sehnsucht, dass ich es mit meinen Kids schön haben werde

2. Und ein Satz von Rumi, den ich während meiner Psychiatriezeit gefunden hatte:

Die Wunde ist der Ort, wo das Licht durchbricht.

 

Ich bin also immer weiter gegangen. Habe nicht aufgehört zu forschen. 
Was in mir noch geheilt und transformiert werden mag. 
Was ich noch lernen darf. 
Wo ich mich weiterentwickeln kann. 
Und: ich habe nicht aufgehört, mutig meine Steps zu machen.
Aus Komfortzonen hinaus. Hinein in das, was mich ruft.

.Und so stehe ich heute hier.
Glücklich. Und Stolz. 
Und ja, auch das zu sagen, wäre früher nicht möglich gewesen.
Denn ich weiß noch, als ich in der Psychiatrie meine beste Freundin 
anrief und sie fragte, ob sie mir irgendetwas sagen könne, was an mir gut sei. 
Ich selbst konnte absolut gar nichts finden.
Denn ich fühlte mich nur noch wie Müll, ein Haufen Dreck, ein Nichts, wertlos, unbedeutend. 

.Ich habe seitdem so vielen Frauen geholfen, ihren Pain in Power zu verwandeln. Ich verstehe sofort toxische Dynamiken. Ich weiß, wie es ist, wenn sich alles in dir nach Liebe und Wertschätzung sehnt und du nur Vorwürfe und Kritik erhältst. Ich weiß auch, dass meine Hoffnung und meine Angst vor dem Alleinsein mich viel zu lange in einer Beziehung gehalten haben, die mir nicht gut tat. Und wie verwickelt und krank Beziehungen machen können (aber: es hat immer seinen tieferen Sinn und es steckt für dich ein Learning drin). 

Ich weiß auch, wie sehr sich mein Leben durch die Heilung von all den inneren Seelenwunden geändert hat und dass es wirklich so ist: die Wunde ist der Ort, wo das Licht durchbricht. 

Durch mein Suchen nach Heilung habe ich sogar erfahren, wie das Leben wirklich ist und wer ich wirklich bin. Und in den letzten 2 Jahren übe ich mich darin, meine lichtvollen Anteile und mein 3D Körperchen zusammenzubringen und zu erfahren, wie mein Leben hier auf der Erde genussvoll und leicht sein darf. 

.Ich habe gedacht, dass ich jemand besonderes bin. Bin auf die Bühne gegangen und habe meine Wahrheit gesprochen. Ich wollte so viele Frauen aufrütteln und so viel bewegen, weil es mich sehr oft schmerzt zu sehen, wieviel Leid und Kampf in uns Frauen und Familie zu spüren ist und wie wenig wir wirklich unser Leben leben. Gerade lasse ich auch das immer mehr los. Und fokussiere mich tiefer und weiter, darauf einfach hier zu sein. 

.Ich habe festgestellt, dass ich oft gar nicht ganz hier bin. Dass ich schon wieder zum nächsten hüpfe. Tausend Ideen im Kopf. Laufe und hinter etwas her jagte und dabei gar nicht merke, welche Schätze bereits jetzt hier sind. 

.

Und gerade habe ich mich eingelassen. 
Auf diesen Moment.
Am Meer.
Mit meinen Kids. 
Es gibt nicht, was ich tun muss.
Nichts was ich ändern will. 
Ich bin einfach hier. 
Genieße. 
Wie wundervoll sie sind.
Dass wir uns das hier gönnen.
Das ich weiter gegangen bin.
Dass ich mutig war alleine mit ihnen nach Italien zu fliegen (vor 6 Jahren konnte ich noch nicht mal alleine mein Auto einparken). 

.

Und ich habe das Gefühl, ein neuer Lebensabschnitt beginnt.
Ich nenne ihn: 
Mich und mein Leben genießen. 
Als Starseed im Menschsein. 
Jede Erfahrung, ein Geschenk.
Nicht shiny im Außen.
Sondern mich lebend in meiner Wahrheit. 
Weder eine Heldin, noch ein Stück Dreck. 
Sondern just me. 

Und gerade habe ich mich eingelassen. 
Auf diesen Moment.
Am Meer.
Mit meinen Kids. 
Es gibt nicht, was ich tun muss.
Nichts was ich ändern will. 
Ich bin einfach hier. 
Genieße. 
Wie wundervoll sie sind.
Dass wir uns das hier gönnen.
Das ich weiter gegangen bin.
Dass ich mutig war alleine mit ihnen nach Italien zu fliegen (vor 6 Jahren konnte ich noch nicht mal alleine mein Auto einparken). 

Und ich habe das Gefühl, ein neuer Lebensabschnitt beginnt.
Ich nenne ihn: 
Mich und mein Leben genießen. 
Als Starseed im Menschsein. 
Jede Erfahrung, ein Geschenk.
Nicht shiny im Außen.
Sondern mich lebend in meiner Wahrheit. 
Weder eine Heldin, noch ein Stück Dreck. 
Sondern just me. 

Mit Schwächen. Mit Stärken. Mit Macken. Mit Einzigartigkeiten. 
Mit Frust, dass Leben hier noch so ist, wie es ist. 
Und Sehnsucht nach einem liebevollen und echtem Miteinander, wie ich es in meinen Trancereisen fühle und lange dachte, es wäre eine Traumvorstellung oder eine rosarote Spiribrille.
Aber heute weiß ich: das ist unsere Zukunft.
Ich geh weiter. Step by Step.
Mit Mut. Und Liebe und Tiefe. 
Für deinen und meinen Pain und was geschieht, wenn wir durch ihn das Licht leuchten lassen.

Wenn auch du spürst, dass es an der Zeit ist, deinen Schmerz in Kraft zu verwandeln und das Licht durch deine Wunden scheinen zu lassen, dann lass uns sprechen. Ich lade dich von Herzen zu einem Gespräch ein, in dem wir schauen, wie dein ganz persönlicher Weg aussehen kann.