Eine Geschichte über das Überleben, das Aufstehen – und das tiefe Erinnern an dein eigenes Licht.
„Ich wollte mit meinen drei Kindern gegen einen Baum fahren.“
Dieser Satz trifft dich wie ein Schlag.
Nicht, weil er dramatisch ist – sondern weil er ehrlich ist.
Brutal ehrlich. Und voller Menschlichkeit.
Im Sommer 2019 saß ich in einem sterilen Klinikzimmer auf der Fensterbank.
Tränen. Dunkelheit. Leere.
Wäre ich nicht selbst Psychotherapeutin gewesen, wäre ich heute vielleicht nicht mehr hier.
Ich hatte mich selbst in die Psychiatrie eingewiesen.
Weil ich gespürt habe: Wenn ich jetzt nicht loslasse – dann verliere ich mich.
Ich wollte nicht mehr kämpfen. Nicht mehr funktionieren. Nicht mehr stark sein.
Nicht mal meine Kinder waren in diesem Moment ein Grund zu bleiben.
Das war mein absoluter Tiefpunkt.
In dieser Folge erzähle ich dir …
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wie es war, alles zu verlieren – und mich trotzdem für das Leben zu entscheiden
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wie eine kleine Karte mit einem Satz mein erster Halt wurde:
„Die Wunde ist der Ort, wo das Licht durchbricht.“
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warum Heilung nicht linear ist, sondern ein chaotischer, kraftvoller Tanz
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wie ich meine alten Identitäten ablegen durfte – Schicht für Schicht
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und wie ich heute, Jahre später, nicht nur überlebt habe – sondern tief erfüllt lebe
Diese Folge ist für dich, wenn …
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… du dich gerade im Dunkeln verlaufen hast
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… du glaubst, dass du schwach bist, nur weil du nicht mehr kannst
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… du dich nach einem ehrlichen, echten Weg raus aus dem Schmerz sehnst
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… du wieder lernen willst, dich selbst zu spüren – nackt, roh, schön
Warum ich sie aufgenommen habe?
Weil ich heute weiß, dass genau diese Dunkelheit mich zurückgebracht hat.
Zu mir. Zu meiner Wahrheit.
Zu meiner Würde.
Und zu einer Liebe, die nicht abhängig ist von einem Mann, einem Status, einer Rolle.
Sondern aus mir selbst kommt.
Ich habe in diesen Jahren so viele alte Ketten gesprengt:
Die der Scham.
Der Selbstverleugnung.
Der Opferrolle.
Ich habe mich verwandelt – nicht über Nacht, sondern Schritt für Schritt.
Und ja, ich bin immer wieder hingefallen. Aber ich bin immer weitergegangen.
Heute weiß ich:
Es geht nie darum, perfekt zu sein.
Es geht darum, radikal ehrlich zu dir selbst zu sein.
Dich in den Arm zu nehmen, auch wenn du dich selbst gerade nicht ertragen kannst.
Und weiterzugehen – immer in Richtung Liebe.
Ich bin nicht hier, weil ich stark war.
Ich bin hier, weil ich nie aufgehört habe, an das Licht zu glauben.
Auch in der dunkelsten Nacht.